Bericht Mai 2026
Liebe Freunde,
wieder ist ein Monat vorbei und wir wollen euch über unsere Arbeit auf dem Laufenden halten.
Vor allem im Garten von unserem Grundstück ist einiges passiert. Es wurden einige Bäume gefällt, um mehr Licht in den Zimmern zu haben und um eine Wiese zum spielen zu haben. Gleichzeitig hat Levi in einem der Bäume ein schönes großes Baumhaus bekommen.


Auch im Haus haben wir das ein oder andere erledigt. Die Vorratskammer haben wir einmal komplett ausgeräumt und alle Küchengeräte von Mäusekot gereinigt. Dies war wirklich eine der herausforderndsten Arbeiten, die wir bis jetzt hatten.
Eins der Zimmer im Haus von Margitta hat Manuel frisch gestrichen und mit Möbeln aus dem Haus eingerichtet, um ein weiteres funktionierendes Gästezimmer zu haben.



Es gibt im Haus noch viele Räume, die neu gestaltet und neu genutzt werden können. Wir sind dabei Stück für Stück alles herzurichten. Immer mit dem Wunsch, dass Margitta und ihre Familie sich wohl fühlen, wir gut Gruppen bei uns aufnehmen können und das gesamte Haus wieder mit Leben und Sinn gefüllt ist. Als nächstes steht ein Raum an, der zu einem Gemeinschaftszimmer werden soll. Ein Raum der als Wohnzimmer dienen kann, aber auch als Schlafplatz für größere Gruppen. Und gleichzeitig gibt es ein Zimmer, welches bereits als Gästezimmer genutzt wird, welches zu einem „Familienzimmer“ werden soll. Ein Zimmer in dem Platz für Babys und Kinder ist, mit allem was man dabei so benötigt (Babybett, Wickelkommode, Spielecke). Einiges ist dafür schon vorhanden und muss nur etwas verschönert werden.
Im Mädchenhaus hat der erste Einsatz stattgefunden, bei dem wir die „Betreuung“ übernommen haben. Manuel hat den Raum in dem gearbeitet werden sollte im Vorfeld vorbereitet und alles abgeklebt. Die Männer waren vier Tage da und haben in der Zeit im Wohnzimmer neue Leitungen gelegt und für Erdung gesorgt, damit der FI auch auslösen kann. Carina hat in der Zeit für das Mittagessen der Gruppe gesorgt. Wir sind sehr dankbar, für diese sehr wichtige erledigte Arbeit.



Im Anschluss an diesen Einsatz im Mädchenhaus hat Manuel damit gestartet im Wohnzimmer im Mädchenhaus zu arbeiten. An einigen Stellen bröckelt der Putz von der Wand. Dies kommt durch Feuchtigkeit, die durch den Boden in die Wände zieht. Um dies zu beheben, muss in die Wand eine Horizontalsperre eingebracht werden. Der Plan A war den Putz abzuschlagen. In die Steine kleine Löcher zu bohren und da eine Flüssigkeit reinzugießen, die dann fest wird. Dadurch kann dann keine Feuchtigkeit in den Steinen aufgenommen werden. Dabei ist leider diese Flüssigkeit wieder rausgeflossen, weil die Steine zu porös und durchlässig sind, um die Flüssigkeit zu halten bis sie fest geworden ist. Jetzt muss ein Plan B her, der hoffentlich besser funktioniert. Manuel hat ein anderes Mittel gefunden, was den selben Effekt hat, aber nicht so flüssig ist. Dieses Mittel nimmt er aus Deutschland mit, da es in Rumänien nirgends erhältlich war.



Noch bevor wir nach Rumänien ausgereist sind, haben wir bereits unsere Deutschlandaufenthalte geplant. Diese Aufenthalte nutzen wir um unseren Unterstützerkreis zu pflegen, um Arzttermine wahrzunehmen und Familie und Freunde zu besuchen. Und so stand jetzt die erste Fahrt, nach unserer Ausreise, nach Deutschland an. Am 19.05. haben wir uns auf den Weg gemacht, um zwei Wochen in Deutschland zu verbringen.
Wir leben in den zwei Wochen in Deutschland bei Carinas Eltern. Sie haben den Keller für uns schön hergerichtet. Wir freuen uns sehr über die Zeit mit ihnen. Auch Levi liebt es ganz in ihrer Nähe zu sein und sie jeden Tag zu sehen. Anfang Juni ging es dann wieder nach Rumänien zurück. Wieder mit einem vollen Auto und vollen Anhänger. Diesmal sind es vor allem Möbel, die vorrangig für das Haus von Margitta gedacht sind.
Wir haben in dieser Zeit zwei Gemeinden besucht. In der einen haben wir unseren ersten Bericht gehalten. Wir haben viele liebe Menschen wieder gesehen und gesegnete Gemeinschaften erlebt.
Wir dürfen auf einen gesegneten Monat zurückblicken. Die Zeit in Deutschland hat uns sehr gut getan, weil wir Zeit für die Büroarbeit hatten. Die bleibt in Rumänien nämlich öfter auf der Strecke. Die Begegnungen mit unseren Lieben haben uns sehr gestärkt. Jetzt sind wir mit großem Tatendrang wieder nach Rumänien zurückgekehrt. Wir hoffen, dass unsere weitere Arbeit Erfolg hat und Frucht bringt.
Vielen Dank für eure Gebete und eure Unterstützung.
Gebetsanliegen
- Dank:
- Für den erfolgreichen Einsatz im Mädchenhaus
- Für Kraft und Ruhe mit Schwierigkeiten gut umzugehen
- Für die Bewahrung auf der Heimfahrt
- Für die Bewahrung auf der Heimfahrt
- Bitte:
- Für die weitere Arbeit am Mädchenhaus (Horizontalsperre)
- Für weitere Mitarbeiter für das Werk Mana (Hauseltern, Hauswirtschaftskraft)
- Für den weiteren Aufbau des Unterstützerkreises
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