Einleben und erste Herausforderungen

Bericht April 2026

Liebe Freunde!

Seit ein paar Wochen dürfen wir jetzt in Rumänien wohnen und so langsam leben wir uns hier ein. Auf dem Grundstück, auf dem wir leben ist bereits einiges passiert. Und wir durften auch schon die ersten Gäste aus Deutschland begrüßen. Aber wir wollen der Reihe nach berichten.

Die ersten zwei Wochen nach unserer Ankunft waren wir damit beschäftigt unser kleines Häuschen einzurichten, Möbel aufzubauen und Kisten auszupacken. Unser Ziel war es möglichst schnell damit fertig zu sein, um dann Zeit für unsere eigentliche Arbeit zu haben. Wir sind auf jeden Fall so weit, dass wir hier bereits gut drin wohnen können, aber einiges muss trotzdem noch getan werden. Aber immer wieder kommen Arbeiten dazu, die erstmal dringender sind. Am Samstag vor einer Woche hat Manuel eine große Ladung Holz bestellt. Wir brauchen hier täglich Holz zum Heizen, da die Heizung und auch Warmwasser über einen Ofen betrieben werden. Diese großen Baumstämme mussten dann erstmal klein gemacht und gespalten werden. Somit war Manuel erst einmal gut beschäftigt. Und auch unser Sohn Levi hat mit großer Begeisterung fleißig mit angepackt. Carina hat sich unterdessen weiter ums Auspacken, Putzen und Einräumen gekümmert.

Letzte Woche Dienstag sind dann nach einer langen Fahrt Carinas Eltern am Vormittag hier angekommen. Wie haben wir uns alle gefreut uns wieder zu sehen und sie hier bei uns begrüßen zu können. Wir hatten wirklich ein paar wundervolle Tage zusammen, in denen wir gemeinsam gearbeitet, gebetet und gegessen haben. Wir sind so froh und dankbar, dass sie sich diese Zeit für uns genommen haben und wir ihnen zeigen konnten, wo wir leben und wie unsere Arbeit aussieht. Am Freitag sind sie dann wieder nach Hause gefahren und sind mit Gottes Hilfe wohlbehalten wieder zuhause angekommen.

Carinas Eltern zu Besuch bei uns
Was Aufräumen bewirken kann

Wir haben am Freitag noch eine Überraschung überlebt. Kurz nachdem Carinas Eltern sich auf den Weg gemacht haben, wurde Manuel von einem Ehepaar angerufen. Wir haben sie in einer der Gemeinden kennen gelernt, in denen wir uns vorgestellt haben. Sie waren auf dem Weg nach Moldawien und wollten auf dem Weg bei uns reinschauen. Am Abend kamen sie dann auch bei uns an. Sie blieben dann auch noch dem Samstag über da und haben sich alles angeschaut und auch mit angepackt. Wir hatten eine gesegnete Gemeinschaft und durften sie besser kennen lernen. Es ist so spannend zu hören, was andere bereits in ihrem Leben mit Gott erlebt haben.

Am Sonntag durften wir hier mit der Gemeinde das Osterfest feiern. In Rumänien war das Osterfest in diesem Jahr eine Woche später als in Deutschland. Wir haben somit in diesem Jahr zweimal Ostern gefeiert.

Vor ein paar Tagen haben wir etwas ganz Besonderes erlebt. Und zwar wurden beim Jungenhaus Welpen ausgesetzt. Manuel und Levi waren dann dort und haben sich direkt in einen der Welpen verliebt. Wir haben ein paar Tage überlegt und abgeschätzt ob wir diese Verantwortung tragen können und uns dann dafür entschieden einen Welpen aufzunehmen, um ihn zum Hofhund zu erziehen. Seit ein paar Tagen wohnt „Buddy“ nun bei uns und wird von Tag zu Tag mutiger und zutraulicher.

In all dem schönen erleben wir aber auch Herausforderungen. Oft haben wir den Eindruck es sei so viel zu tun, dass man nicht weiß an welcher Stelle man anfangen soll und an welcher aufhören. Es ist nicht immer eindeutig, welche Aufgaben Priorität haben und welche nicht. Gleichzeitig kommen Sachen hinzu mit denen wir nicht gerechnet haben zum Beispiel Mäuse in der Vorratskammer.

Und ja, es gibt Tage, an denen wir unsere Familien und Freunde und unsere Gemeinde in Deutschland vermissen. Es gibt Tage, da wäre man sehr gern in seinem „alten Leben“. Gleichzeitig wissen wir ganz genau, dass wir hier jetzt gerade am richtigen Platz sind und hier leben und arbeiten dürfen. Um so dankbarer sind wir dafür, dass wir Besuch von unseren Lieben bekommen. Zurzeit ist Manuels Papa bei uns zu Besuch und hilft tatkräftig mit.

Durch die ganzen Herausforderungen merken wir jeden Tag wie sehr wir von Gott und seiner Kraft abhängig sind und das wir ohne ihn nichts tun können. Wir sind so dankbar für einen jeden, der uns im Gebet unterstützt. Diese Gebete tragen uns und helfen uns sehr.

Levi hilft fleißig mit
Von den Besten lernen

Aktuell arbeitet Manuel in Teilzeit, da unser Unterstützerkreis noch nicht vollständig ist. Aktuell sind es etwa 50 %, die abgedeckt sind. Wir hoffen, dass wir bis Mai bei 100% sind und Manuel dann ab Juni Vollzeit arbeiten kann. Danke an einen jeden, der uns bereits finanziell unterstützt, möge Gott es euch vergelten.

Gebetsanliegen

  • Dank:
    • Für die gesegnete Zeit mit unseren Gästen
    • Für das Holz zum Heizen
    • Für Gesundheit und Kraft zum Arbeiten
  • Bitte:
    • Für Weisheit im Umgang mit Herausforderungen
    • Für die Arbeiten am Mädchenhaus
      • Dass Manuel bald anfangen kann dort zu arbeiten
      • Für den Einsatz, der Ende April dort stattfinden wird
    • Für Vertrauen in Gottes Plan
    • Für weiteren Aufbau des Unterstützerkreises

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