Bericht Januar 2026

Im Januar war Manuel in Rumänien um unser Heim vorzubereiten und Carina war mit Levi auf Kur. Hier der Bericht, wie es uns ergangen ist.

Manuel in Rumänien

Bulli und Anhänger waren sehr voll. Aber wir sind gut angekommen.
Große Risse in den Lehmwänden.
Die Fenster mussten noch alle eingeputzt werden, da die vor kurzem neu eingebaut wurden.
Hier und da, war der Putz von den Wänden gefallen und musste ausgebessert werden.
Am Ende haben wir es geschafft, dass der Boden drin ist, die Wände weiß, und die ersten Möbel aufgebaut sind.
Es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu tun, aber alles in allem ist das Häuschen einzugsfertig.

Im Januar war ich für ca. drei Wochen in Rumänien, um unser Heim vorzubereiten. Der Zustand des Hauses war sehr schlecht, sodass wir sehr viel zu tun hatten.

In der ersten Woche hatte ich Unterstützung von zwei meiner Schwager (einer davon samt Frau und Kindern). Das hat mir nicht nur bei der Arbeit geholfen, sondern war auch mental eine große Stütze und hat mir viel Mut gemacht. In dieser Woche haben wir sehr viel geschafft.

Die zweite und dritte Woche waren sehr herausfordernd – zum einen wegen der vielen Arbeit und der langen Arbeitszeiten, zum anderen, weil es schwierig war, die Motivation zu behalten, wenn etwas nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt hatte. Leider kam es immer wieder vor, dass Arbeiten auftauchten, die ich vorher nicht gesehen hatte. So waren z. B. nach dem Einbau der Küche die Eckventile (Anschlüsse für die Spüle) undicht. Als ich dann am nächsten Morgen ins Haus kam, fand ich eine Pfütze in der Küche vor. Das ließ sich zwar beheben, bedeutete aber zusätzliche Arbeit.
Zwischendurch hat Ede Wiebe mit ein paar von den Jungs vorbeigeschaut und mit angepackt – das war immer wieder eine große Ermutigung.

Leider gab es auch zwei unschöne Zwischenfälle. Zum einen habe ich den Bulli meines Schwiegerpapas rückwärts gegen eine Mauer gesetzt, und zum anderen hatten wir noch einen Unfall in einem Kreisverkehr. Auf dem Weg zu Eduard Wiebe ist uns dort jemand in die Seite gefahren.
Ihr könnt gerne dafür beten, dass die Abwicklung mit der Versicherung klappt.

Alles in allem hatte ich eine sehr gesegnete und bewahrte Zeit, in der ich schon einiges für uns als Familie vorbereiten konnte. Ich bin Gott und allen Unterstützern sehr dankbar – nicht nur denen, die aktiv mit angepackt haben, sondern auch denen, die uns im Gebet begleitet haben!

Carina und Levi auf Kur

Hallo ihr Lieben,

wir sind alle wieder glücklich zu Hause angekommen, nachdem Manuel drei Wochen in Rumänien war und wir (Carina und Levi) eine Mutter-Kind-Kur am schönen Arendsee in Sachsen-Anhalt erleben durften.

Ich konnte in den drei Wochen bewusst runterfahren und mich von dem Stress und der Belastung meiner bisherigen Arbeit gut erholen. Levi und ich haben die Gemeinschaft miteinander, aber auch mit anderen Müttern und Kindern sehr genossen. Levi hat neue Interessen für sich entdeckt und hat in dieser Zeit auch einige Fortschritte in seiner Entwicklung gemacht. Ich durfte einiges zum Thema Stressbewältigung, gesunde Ernährung und Sport lernen. Es hat sehr gut getan, vor der anstehenden Ausreise noch einmal eine Zeit der Ruhe und der Entspannung zu haben.

Gott hat uns mit einer wunderbaren Zeit beschenkt und bei Schwierigkeiten immer geholfen. Es war nicht immer leicht, in diesen drei Wochen von Manuel getrennt zu sein, zu hören, wie viel Arbeit er hat, und gleichzeitig ihn dabei nicht aktiv unterstützen zu können. Wir durften ihn und die Arbeit jeden Tag bewusst in Gottes Fürsorge legen und erleben, dass er vor schwerwiegenden Verletzungen und Fehlern bewahrt geblieben ist.

Levi fiel es sehr schwer, so früh aufzustehen und in die Kinderbetreuung zu gehen. In der ersten Woche hat er noch beim Abgeben fast immer geweint, und ich musste ihn dennoch da lassen. Ich wusste, dass er einfach etwas Zeit braucht. In der zweiten Woche lief das Abgeben schon deutlich besser, und Levi konnte sich gut in der Gruppe zurechtfinden. Bei dem Ganzen habe ich zum einen neu gelernt, mein Kind in Gottes Hand zu legen. Immer wenn ich an ihn gedacht habe oder Angst um ihn hatte, durfte ich beten und wieder zur Ruhe kommen. Zum anderen hat mein Kind gelernt, allein zu beten, wenn er Angst hat, und Gottes Hilfe und Mut erfahren.

Aufgrund der extremen Wetterlage (teilweise bis zu -10 Grad) hatten wir nach ein paar Tagen das Problem, dass unser Auto nicht mehr angesprungen ist. Wir wollten am Sonntag nach unserer Ankunft einen Ausflug nach Salzwedel machen. Ich habe mir anschließend echt viele Gedanken gemacht, was ich machen soll. Am Ende war alles leichter als gedacht. Ein Hausmeister des Kurheims hat das Auto überbrückt. Anschließend habe ich regelmäßig das Auto laufen lassen bzw. bin immer wieder damit gefahren. Ich bin so dankbar, dass Gott uns mit dem Auto geholfen hat und dass wir wohlbehalten zu Hause angekommen sind. Es gab einige, die uns im Gebet unterstützt haben.
Dafür sagen wir von Herzen: Danke!

Der Arendsee- die Perle der Altmark: ein toller Ort zum Spazieren gehen und nachdenken

Freizeitaktivitäten waren Schlitten fahren, Pony reiten, Kaninchen streicheln, in der Turnhalle austoben und auf dem Spielplatz spielen

Ein kurzer Halt und ein paar Mitbringsel für zuhause durften wir in Salzwedel finden (die Baumkuchenstadt)

Update Ausreise

Aktuell befinden wir uns in der aktiven Phase, in der wir weiter den Unterstützerkreis aufbauen, den Aussendungsgottesdienst gemeinsam mit unserer Gemeinde planen und anfangen den Haushalt aufzulösen. Wir müssen aufpassen, dass wir nichts wichtiges übersehen oder vergessen. Es ist schön, Menschen dabei zu haben, die uns bei all dem unterstützen. Ein konkretes Ausreisedatum haben wir noch nicht, da vorher klar sein muss, ob unser Lebensunterhalt gesichert ist. Wir vertrauen darin ganz auf Gott und darauf, dass er weiß wann ein guter Zeitpunkt für unsere Ausreise ist.

Gebetsanliegen

  • Dankesanliegen
    • die gute Zeit in der Kur
    • den Einsatz im Januar, bei dem Manuel an unserem Heim arbeiten durfte
    • für alle Unterstützer!
  • Aufbau des Unterstützerkreises
    • für die einzelnen Begegnungen mit Personen
    • für die Besuche in den Gemeinden
    • dass wir bis März die Unterstützung voll haben
  • Vorbereitung für die Ausreise
    • Auflösung unseres Haushaltes in Deutschland
    • Alle nötigen bürokratischen Dinge
  • Mut, im Vertrauen voran zu gehen

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  • Wer will fleißige Handwerker sehen…